Bauernweisheiten
Bauernregeln, -weisheiten und -zitate

Abend rot, morgen Not. (22)




Abendrot - Gutwetter droht, Morgenrot mit Regen droht. (54)




Abendrot und Morgenhell sind ein guter Reisegesell. (51)




Abendröte bei West, gibt den Frost dem Rest. Frühling (53)




Abendtau und kühl im Mai, bringt viel Wein und bringt viel Heu. (63)




Ackern und Düngen ist besser als Beten und Singen. (50)




Alexander (26. Februar) und Leander (28. Februar) suchen Märzluft miteinander. (78)




Alle bösen Wetter klaren am Abend. (34)




Alle Monate im Jahr, verwünschen den schönen Februar. (53)




Allerorten hell und klar, Glückauf zum neuen Jahr. (1. Januar) (62)




Am Dienstag heiratet man nicht. (31)




Am Donnerstag ist die Woche rum. (32)




Am ersten Mai fährt man den Ochsen ins Heu. (1. Mai) (52)




Am ersten Mai soll sich eine Krähe im Roggen verstecken. (1. Mai) (65)




Am fünfzehnten April der Kuckuck singen soll, und müsst er singen aus einem Baum, der hohl. (15. April) (103)




Am Lukastag soll das Winterkorn schon in die Stoppeln gesät sein. (18. Oktober) (79)




Am Mittwoch in der zwölften Stund ändert sich das Wetter. (57)




Am Mittwoch wechselt selbst die Maus nicht das Loch. (52)




Am Morgen erkennt man den Tag. (30)




Am Sonntag Ruh, am Montag Müh. (30)




Am Tage von Sankt Valentin gehen Eis und Schnee dahin. (14. Februar) (68)




Am Tage vor Sankt Kilian, da säe deine Wicken an (8. Juli) (58)




Am Thomastag wächst der Tag um einen Hahnenschritt. (21. Dezember) (66)




An Agathe Sonnenschein bringt viel Korn und Wein. (10. Januar) (62)




An Allerheiligen sitzt der Winter auf den Zweigen.(1. November) (63)




An Augustin ziehn die Wetter dahin. (28. August) (48)




An Magdalena regnet's gern, weil sie weinte um den Herrn. (22. Juli) (68)




An Mariä Namen sagt der Sommer amen. (12. September) (52)




An Sankt Gall ernte man die Rüben all! (16. Oktober) (52)




An Septemberregen für Saaten und Reben ist dem Bauern sehr gelegen. (68)




An Septemberregen ist dem Bauern viel gelegen. (46)




An Ursula (21. Oktober) muss das Kraut herein, sonst schneien Simon und Juda (28. Oktober) hinein. (98)




Andreasschnee tut dem Korn und Weizen weh. (30. November) (57)




April - mehr Regen als Sonnenschein, dann wird's im Juni trocken sein. (70)




April nass und kalt gibt Roggen wie ein Wald. (45)




April trocken, macht die Keime stocken. (39)




April windig und trocken, macht alles Wachstum stocken. (55)




April, April, der macht was er will. (36)




Aprildürre macht jede Hoffnung irre. (36)




Aprilenglut tut selten gut. (27)




Aprilenschnee düngt, Märzenschnee frisst. (41)




Aprilensturm und Regenwucht kündet Wein und gold'ne Frucht. (59)




Aprilflocken bringen Maiglöckchen. (34)




Aprilregen ist dem Bauer gelegen. (33)




Aprilschnee ist besser als Schafmist. (37)




Aprilsturm und Regenwucht kündet Wein und goldene Frucht. (57)




Aprilwetter und Kartenglück wechseln jeden Augenblick. (54)




Aprilwetter und Weibertreu, das ist immer einerlei! (51)




Auf Barbara (4. Dezember) die Sonne weicht, auf Lucia (13. Dezember) sie wieder herschleicht. (93)




Auf den Benediktentag sähe Erbsen, Bohnen und Zwiebeln. (21. März) (66)




Auf den Juni kommt es an, wenn die Ernte soll bestahn. (54)




Auf einen trüben Morgen folgt ein heiterer Tag. (47)




Auf gut Wetter vertrau', beginnt der Tag nebelgrau. (51)




Auf hartes Winters Zucht folgt gute Sommersfrucht. (50)




Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee, folgt fruchtbar Jahr mit reichlich Klee. (82)




Auf Martini Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein. (11. November) (69)




Auf Märzendonner folgt ein gutes Jahr - viel Frost und Regen bringt Gefahr. (75)




Auf Märzenregen folgt kein Sommersegen. (39)




Auf Märzenschnee die Wäsche bleichen, da müssen alle Flecken weichen. (69)




Auf Sankt Gall bleibt die Kuh im Stall. (16. Oktober) (53)




Auf Sankt Gallentag muss jeder Apfel in seinen Sack. (16. Oktober) (66)




Auf Sankt Kilian fangt man mit dem Schneiden an. (8. uli) (58)




Auf Sankt Michael beende die Saat, sonst wirst du's bereuen zu spat. (29. September) (84)




Auf Sankt Valentein friert's Rad mitsamt der Mühle ein. (14. Februar) (69)




Auf trockenen, kalten Januar - folgt oft viel Schnee im Februar. (64)




Aus hellem Himmel blitzt es nicht. (34)




Aus nassem Mai kommt trockener Juni herbei. (43)




Barbara im weißen Kleid, verkündet gute Sommerzeit. (4. Dezember) (65)




Barnabas macht Bäume und Dächer nass. (11. Juni) (48)




Bauen im April die Schwalben, gibt's viel Futter, Küh' und Kalben. (66)




Bauer, zu Sankt Bartholomä willst Winterroggen du, so säh! (24. August) (71)




Baumblüte spät im Jahr, nie ein gutes Zeichen war. (50)




Baumblüten im Spätjahr, deuten auf ein gut' Jahr. (49)




Bei der Ernte aller Seelen wirst auch du einmal nicht fehlen! (2. November) (75)




Bei Donner man im Julius viel Regen noch erwarten muss. (55)




Bei rotem Mond und hellem Sterne, sind Gewitter gar nicht ferne. (64)




Besser die Weihnacht knistern, als wenn sie flüstern. (25. Dezember) (68)




Bienen und Schafe ernähren den Mann im Schlafe. (48)




Bis die Höhlen dreimal mit Schnee gefüllt sind, weht immer noch der Winterwind. (79)




Bis Johannis nicht vergessen, sieben Wochen Spargel essen. (24. Juni) (69)




Bläst der April mit beiden Backen, gibt's viel zu jäten und zu hacken. (70)




Bläst der Wind im Februar ins Horn, bläst er im Sommer auch ins Korn. (69)




Bleiben Störche und Reiher noch nach Bartholomä, kommt ein Winter, der tut icht weh. (24. August) (98)




Bleibt der April recht sonnig und warm, macht er den Bauern auch nicht arm. (75)




Bleibt der Juni kühl, wird dem Bauern schwül. (45)




Bleibt der Winter fern, so nachwintert es gern. (47)




Bleibt im Dezember der Winter fern - so nachwintert es gern! (60)




Bleibt im Oktober das Laub am Ast, viel Ungeziefer du zu befürchten hast. (73)




Blitze können nicht zielen. (27)




Blüh'n im November die Bäume auf's neu, so währet der Winter bis zum Mai. (73)




Blüht im Mai die Eiche vor der Esche, gibt's noch eine große Wäsche. Blüht die Esche vor der Eiche, gibt es eine schöne Bleiche. (128)




Blumenkohl im Mai gibt Köpfe wie ein Ei. (40)




Brachmonat kalt und nass - leert Scheuer, Küch' und Fass. Juni (62)




Braucht der Bauer nur einen Schinken, sieht man die Sau mit dem Holzbein winken! (81)




Bringt Allerheiligen einen Winter, so bringt Martini einen Sommer. (1. November) (80)




Bringt der Oktober Frost und Schnee, so tut der Winter nicht allzu weh. (71)




Bringt Dezember Kält' und Schnee ins Land, dann wächst das Korn gut, selbst auf Sand. (85)




Bringt Dorothea recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee. (6. Februar) (77)




Bringt Genoveva (2. April) uns Sturm und Wind, so ist Waltraud (9. April) uns oft gelind. (89)




Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Korn und Wein. (30. Januar) (75)




Der Freitag hält es nicht mit der Woche. (41)




Der Hahn ist schlau und stellt sich dumm (40)




Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen. (51)




Der Ostwind hört nicht auf zu wehen, bis es regnet. (52)




Der Pflug am Morgen macht die besten Furchen. (46)




Der September ist der Mai des Herbstes. (40)




Der Wind, der sich mit der Sonne erhebt und legt, bringt selten Regen. (71)




Die Bäuerin raubt dem Knecht die Ruh, schluepft sie zum Melken in's Dessous. (77)




Die Bäurin jauchzt, der Bauer lacht, wenn die Kuh ´nen Handstand macht. (72)




Die Bäurin raubt dem Knecht die Ruh, schlüpft sie zum Melken in Dessous. (73)




Die Bäurin schreit "Hau ab Du Flegel!!" - Ich hab heut meine Bauernregel!! (75)




Die Sonne, die schon früh brennt, nimmt kein gutes End'! (57)




Donner im Winterquartal bringt uns Kälte ohne Zahl. (52)




Ein dunkler Dezember bringt ein gutes Jahr, ein nasser aber macht es unfruchtbar. (82)




Ein feuchter März ist des Bauern Schmerz. (42)




Ein geborgtes Pferd ist ein faules Zugtier. (44)




Ein guter Tau ist so viel wert wie ein schlechter Regen. (57)




Ein Ochs, der viel brüllt, zieht wenig. (40)




Ein rechtschaffener Ochse geht mitten durch den Dreck. (55)




Ein Regen im August ist für den Wald Erquickungslust. (54)




Ein Sonnenblick bringt mehr Gras hervor als zehn Hagelwetter. (62)




Ein stumpfer Rechen lässt das Unkraut liegen. (46)




Ein Tag Regen tränkt sieben dürre Wochen. (42)




Friert zu Silvester Berg und Tal, geschieht´s dies Jahr zum letzten Mal! (73)




Gehst du im April bei Sonne aus, lass nie den Regenschirm zu Haus. (67)




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Gewitter ohne Regen ist ohne Segen. (36)




Grüne Weihnachten, weiße Ostern. (33)




Guter Samen will auch guten Boden haben. (41)




Ist April kalt und nass füllts den Bauern Scheun und Fass. (58)




Ist der Winter warm, wird der Bauer arm. (41)




Ist es grün zur Weihnachtsfeier, fällt der Schnee auf Ostereier. (64)




Ist Weihnacht hell und klar, so hofft man auf ein fruchtbar Jahr. (66)




Juliregen nimmt Erntesegen. (28)




Junge Rebe muss verdorren, wächst sie neben alten Knorren. (59)




Juniregen - bringt Erntesegen. (31)




Juniregen und Brauttränen dauern so lange wie's Gähnen. (56)




liegen tote Hühner in den Ställen, gibts im Frühjahr Salmonellen! (65)




Mai kühl und nass füllt dem Bauern Scheuern und Fass. (54)




Mairegen auf die Saaten, dann regnet's Dukaten. (48)




Märzenschnee und Jungfernpracht dauern oft kaum über Nacht. (60)




Mit ungleichen Pferden ist übel ackern. (40)




Morgenrot mit Regen droht. (27)




Neujahrsnacht still und klar deutet auf ein gutes Jahr. (56)




Regnet's an den Siebenschläfern (27.Juni), so regnet's sieben Wochen. (70)




Spielen die Mücken im Februar, friert die Biene das ganze Jahr. (64)




Treffen die Strichvögel zeitlich ein, wird früh und streng der Winter sein. (76)




Was zu Silvester ausgesät, im September lauthals kräht. (55)




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